Liebe Schulgemeinschaft: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Leitungen, Eltern, nicht pädagogisches Personal, Mitglieder des Schulvereinsvorstandes!

Wir sind nun am Ende des Schuljahres angelangt, eines Schuljahres, das uns alle in ganz besonderem Maße gefordert hat. Nun gibt es keine Unterrichts-Zooms mehr, die Lehrkräfte ziehen sich in den wohlverdienten Sommerurlaub zurück, lediglich die Leitungen mit dem Schulvereinsvorstand und die notwendige Besetzung der Verwaltung sind noch erreichbar bzw. in verschiedenen Projekten tätig.

Ich möchte noch einmal die Gelegenheit nutzen, meinen Dank auszusprechen:

  • unseren Lehrkräften für die in diesem Schuljahr hervorragend geleistete Arbeit;
  • meinem Leitungsteam für das ausdauernde und verlässliche Engagement bei der Organisation einer Schule, wie es sie in der Geschichte noch nie gegeben hat;
  • dem Schulvereinsvorstand für die ständige Ansprechbarkeit und die fortwährende Bereitschaft, sich all der Dinge oft auch ganz persönlich anzunehmen, die im Laufe eines Schuljahres an diese ehrenamtlich tätigen Menschen herangetragen werden;
  • unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung, die all die administrativen, in der Virtualität oft schwierig zu lösenden Fragen klären konnten;
  • unseren Kolleginnen und Kollegen des Wartungspersonals, die insbesondere im letzten Drittel des Schuljahres all die Anforderungen erfüllt haben, die unsere Protokolle für die Durchführung der verschiedenen Prüfungen und der Wiederanbindung an den Schulalltag in allen drei Abteilungen umgesetzt haben;
  • den Elternvertreterinnen und -vertretern, denen in diesem Jahr natürlich eine ganz besonders wichtige Funktion zugekommen ist in ihrer Aufgabe, die Informationslücken, die durch die Virtualität entstehen mussten, zu schließen und die Leitungen so gut es ging über die Wünsche und Anliegen der Eltern auf dem Laufenden zu halten;
  • den Eltern selbst, die in diesem Jahr auch Lehrtätigkeiten übernommen haben und so zu dem großen Erfolg dieses Schuljahres beigetragen haben; im eigenen Haus konnte ich sehen, welche Arbeit den Müttern und Vätern aufgebürdet wurde, weil die Schule ihren Schülerinnen und Schülern nicht den gewohnten physischen Raum bieten durfte;
  • den Machern dieses Goethe-Magazins, die der Schule ein Forum geschenkt haben, auf dem sich die gesamte Schulgemeinschaft über die Fülle der Dinge in zwei, manchmal auch drei Sprachen informieren kann, die an unserer Einrichtung gedacht, geplant und realisiert werden.

Vielen, vielen Dank Ihnen allen, die uns stolz darauf machen können, das wir Mitglieder dieser wunderbaren Goethe-Schulgemeinschaft sind – die einen bereits seit längerem, andere wie ich erst seit kurzem –; wir alle gemeinsam haben unsere Schule spätestens in diesem Jahr zu einer der besten in Argentinien gemacht, die es im Gegensatz zu den meisten anderen geschafft hat, all ihre Schulziele zu erreichen, durch…

… ihre institutionelle Verbindung nach Deutschland;

· … die Offenheit, ihre Häuser virtuell zu öffnen;

· … die Einsatzbereitschaft so vieler Menschen;

· … persönliche Beziehungen in vielerlei Richtungen;

· … frühzeitige, immer gründliche Planungen;

· … vieles andere mehr.

Natürlich hat nicht immer alles geklappt – wir sind ja alle keine Maschinen oder menschlichen Wunder –, aber wir waren immer alle gemeinsam bereit, die Dinge zu verbessern, die wir für verbesserungswürdig hielten, und dies ist m.E. letztendlich das Entscheidende. Vielen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben.

Abschließend bleibt mir, Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest zu wünschen, dieses Jahr anders als gewohnt, aber dennoch nicht minder voller Andacht, Demut und Hoffnung als in anderen Jahren. Starten Sie auch gut in das neue Jahr 2021, erholen Sie sich gut und vor allem: Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße
Ihr
Philipp Wehmann